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Griechische Kunstwerke Im Politischen Leben ROMs Und Konstantinopels (Klio - Beitrage Zur Alten Geschichte. Beihefte. Neue Folge) (German Edition) (Klio / Beihefte. Neue Folge)

Griechische Kunstwerke Im Politischen Leben ROMs Und Konstantinopels (Klio - Beitrage Zur Alten Geschichte. Beihefte. Neue Folge) (German Edition) (Klio / Beihefte. Neue Folge)

ISBN: 9783050064581
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Meisterwerke der griechischen Kunst, Statuen und Gem�lde, wurden ab republikanischer Zeit in gro�er Zahl von ihren originalen Standorten nach Rom entf�hrt. Dort schm�ckten sie �ffentliche Orte, genau wie Jahrhunderte sp�ter wiederum griechische Kunstwerke, die in die neue Hauptstadt Konstantinopel versetzt wurden. Der vorliegende Band liefert uns eine F�lle an schriftlichen und arch�ologischen Zeugnissen zu den Werken und ihren neuen Standorten.

Die Verfasserin erkl�rt das Ph�nomen in einer breiten Perspektive, die von r�mischen Kunstkriterien zur politischen Kommunikation f�hrt. Zentraler Begriff ist das Decorum, das "Passende", das nach Cicero die stimmige Kombination eines bedeutungsvollen Kontextes mit der Selbstdarstellung des Auftraggebers und den inhaltlichen Aussagen der Werke selbst bezeichnet.

Chronologisch fortschreitend ist zu verfolgen, wie die griechischen Kunstwerke als Decorum �ffentlicher Orte Roms eingesetzt wurden, von den Tempeln der republikanischen Imperatoren bis zu den komplexen Ausstattungen kaiserzeitlicher Fora. Im Kontext ziviler Aktivit�ten und staatlicher Zeremonien vermittelten sie ein weites Spektrum an politischen Werten und Programmausssagen des Herrscherhauses.

Die Werke, die ab dem 4. Jh. n. Chr. auf politische Pl�tze der neuen Hauptstadt versetzt wurden, besa�en noch immer das Potential, die Facetten herrscherlicher Macht und Sieghaftigkeit zur Anschauung zu bringen. Der vergleichende Blick auf Konstantinopel best�tigt die anhaltende Bedeutung von griechischen Werken als ad�quatem Schmuck politischer R�ume. Erst im 6. Jh. n. Chr. verloren ihre paganen Inhalte jeden Zusammenhang mit dem Weltbild einer christlichen Gesellschaft.

Zweifellos waren - so zeigt die Verfasserin - griechische Kunstwerke in der "Emigration" kein Randph�nomen, sondern ein wesentlicher Beitrag zum politischen Leben Roms und Konstantinopels.

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